Was genau ist eine KFZ Teilkaskoversicherung?

In Deutschland besteht nach § 7 ff StVG eine Pflicht zur Halterhaftpflicht, die meistens in Verbindung mit einer Kaskoversicherung abgeschlossen wird, auch wenn diese nicht verpflichtend ist. Das Wort „Kasko“ kommt aus dem Spanischen und bedeutet dort „Schiffsrumpf“. Das Wort wird als Synonym für das Äußere eines Schiffs verwendet, d.h. die Ladung ist ausgeschlossen. Doch worin liegt der Unterschied zwischen Teil- und Vollkasko? Die Teilkaskoversicherung deckt lediglich die Schäden, die bei Brand, Explosion, einem Diebstahl oder Raub, Schaden durch Naturgewalten wie Blitzschlag oder Hagel, einem Unfall mit Wild, Glasbruchschäden, Schäden in der Verkabelung sowie Marderbiss, am eigenen Fahrzeug verursacht wurden, während die Vollkasko noch Verkehrsunfälle und Vandalismus mitversichert. Kfz-Versicherungen haften allerdings generell nicht bei grober Fahrlässigkeit. Ob eine Teilkaskoversicherung die richtige ist, hängt von dem zu versichernden Automobil und der eigenen Fahrweise ab. Wer sich für besonders unfallsicher hält oder für seine vier Räder günstige Ersatzteile bekommt, kann ein wenig Geld sparen. Bei besonders alten Fahrzeugen bieten manche Versicherungen keine Vollkasko an, da es schwierig sein kann, an Ersatzteile zu kommen, was eine Reparatur im Schadensfall erheblich verteuert. In der Mehrzahl der Fälle dürfte man sich aber sowohl für Teil- als auch Vollkasko entscheiden können.

Gibt es Unterschiede bei KFZ Teilkaskoversicherungen?

Bleibt, wenn man sich für die Teilkaskovariante entschieden hat, lediglich die Frage, welcher Versicherung man sein Auto anvertrauen soll. Sowohl Ihre Bank als auch zahlreiche unabhängige Versicherungsmakler werden Ihnen gerne ihren Rat bei der Wahl anbieten. Insbesondere in den letzten Jahren drängen viele Direktversicherer auf den Markt, die versuchen, die Vertreterprovisionen einzusparen und ihre Policen über das Internet oder Telefon zu vertreiben. Der Service im Schadensfall ist jedoch weniger gut und es kann Probleme geben, die Einstufung beim Umstieg auf eine normale Versicherung zu übernehmen. Man sollte sich also durchaus Gedanken machen, ob die Ersparnis einer Direktversicherung gegenüber der maklervertriebenen Versicherung wirklich lohnt.

 

 

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