„Der ist aber niedlich! Der kann doch nichts anstellen?“ Oder: „Mein Hund ist sehr gut erzogen. Der macht niemandem was und er ist nur verspielt!“

So ähnlich hören sich viele Hundebesitzer an. Das ist sehr Leichtsinnig , und kann schlimme Folgen haben darüber hinaus schlimmstenfalls geradewegs in den Bankrott führen. Denn auch niedliche Hunde können sehr viel Blödsinn anstellen und damit großen Schaden verursachen. Schäden und Kosten, für die niemand anderes als Frauchen oder Herrchen aufkommt. Jedenfalls dann, wenn keine spezielle Haftpflichtversicherung zu Gunsten des Vierbeiners vorliegt.

Im Gegensatz zu Katzen und Kleintieren sind Hunde nämlich mitnichten durch die Privathaftpflicht ihres Halters geschützt!

Dabei kann alles rasend schnell gehen. Schneller als man reagieren kann. Wobei die Forderungen, die danach im Raum stehen, rasch schwindelerregende Ausmaße annehmen. Selbst dann, wenn – Glück im Unglück -, nicht einmal Personenschäden im Spiel sind.

Denn selbst reine Auffahrunfälle und Blechschäden (weil „Daisy“ auf die Straße lief) können sich aufsummieren. Besonders natürlich dann, wenn Spezial- oder Rettungsfahrzeuge ins Unfallgeschehen involviert waren.

Eine Hundehaftpflichtversicherung sollte daher für jeden Halter – und das im eigenen Interesse (!) – quasi „Pflicht“ sein. Bei manchen Verwaltungen und/oder wehrhaften Hunden wird sie heute sogar zwingend vorgeschrieben!

Neben der Höhe der Deckungssumme muss man zudem darauf achten, welche Spielregeln der Versicherer Hund und Halter „mit auf den Weg“ gibt: So sollten das Führen ohne Leine (schließlich will man „Tasso“ dort, wo es erlaubt ist, ja auch mal toben lassen!) sowie das Ausführen durch so genannte Dritte (also Freunde oder Nachbarn) seitens des Versicherers erlaubt und durch die Police gedeckt sein.

Doch was ist, wenn der treue Vierbeiner mal selbst erkrankt ist? Etwa, weil er sich beim Gassi gehen und Spielen verletzt hat. Ein Malheur, das, zu der Sorge um das treue Tier, ebenfalls mitunter einem finanziellen Drama gleich kommt. Immerhin kann eine OP mit vielen hundert Euro zu Buche schlagen. Vor allem dann, wenn ein stationärer Aufenthalt in einer Klinik nötig scheint.

Zum Glück gibt es auch hier Versicherungen, die dieses Risiko abfedern. So kann, neben einer kompletten Hundekranken-Versicherung, auch eine reine Hunde-OP-Versicherung gebucht werden.

Damit ist dann zumindest das Risiko von Eingriffen gedeckt.

Freilich lohnt auch hier wieder der Vergleich, was genau bei welchem Unternehmen und zu welchem Tarif gedeckt ist!