Will man sein Geld sicher anlegen und später genügend davon wiederhaben, braucht man eine seriöse Beratung. Man sollte niemals einem Berater blind vertrauen. Sie werden erfolgsabhängig bezahlt, bekommen Provisionen für jeden Abschluss eines Vertrages. Deshalb sollten Sie sich gut vorbereiten.

Als erstes überlegen Sie sich, ob Sie überhaupt eine Beratung wollen. Manchmal möchten Bankberater oder Vermittler Sie unaufgefordert zu einer Beratung überreden. Diese Vorbereitung schützt Sie vor Geldverlusten.

Sie sollten sich überlegen, wie viel Geld sie anlegen wollen, was Sie später damit vorhaben und wie lange Sie darauf verzichten können.

Schreiben Sie auf, welches Risiko Sie eingehen möchten. Es gibt fünf Risikoeinstufungen wie 1-sicherheitsorientiert, 2-konservativ, 3-ertragsorientiert, 4-spekulativ und 5-sehr spekulativ.

Nehmen Sie einen Zeugen mit für den Fall, dass der Berater falsche Auskünfte gegeben hat.

Sie sollten sich alle Produkte zu einer Geldanlage schriftlich aushändigen lassen wie das Risiko, die Laufzeit, die Kündigunsfristen und die Kosten der Anlage.

Der Berater sollte neben dem Vertrag Ihnen auch das offizielle Anlageprospekt geben, in dem Hinweise zum Risiko vermerkt sind.

Fragen Sie bei der Verbraucherzentrale nach, ob der Anbieter schon einmal negativ aufgefallen war. Die Zentralen prüfen unabhängig für 30 bis 160 Euro.

Achten Sie auf den Geschäftssitz der Anlagefirma. Wenn sie im Ausland liegt, ist es kompliziert und teuer, Schadensersatzansprüche geltend zu machen.

Der Berater sollte eine Vermögenshaftpflichtversicherung abgeschlossen haben. Wenn ein Schaden eintritt, zahlt seine Versicherung und Sie bleiben nicht auf den Kosten sitzen.

Sie sollten in Ruhe überlegen können. Seriöse Berater lassen Ihnen Zeit. Sie brauchen bei ihnen nichts gleich am selben Tag zu unterschreiben.